Wissensspiel zum Pontifikat Johannes Paul II.

Buchvorstellung - 24.06.2009

Uta & Dieter Bernecker
Alle Wege führen nach Rom
Mit Wissen und Glück zur Papstaudienz

Spiel für 2-6 Spieler ab 9 Jahre
Spieldauer 30-60 Min
Leipzig: St. Benno-Verlag. 2004. € 24.90 (ISBN 3-7462-1762-8)

Spielerisch reist man hier auf den Spuren der letzten Päpste – von Johannes XXIII. bis Johannes Paul II. – kreuz und quer durch die Kontinente. Mit Wissen und Glück würfelt man sich durch die Welt und sammelt so – durch die Beantwortung von Fragen – Punkte für seine Audienzkarte.
 

Weiß man eine Frage nicht, können „Nothelfer“ auf der Reise durch die Kontinente und „Kardinäle“ bei den Audienzfragen als Joker eingesetzt werden. Im Beiheft sind neben der Spielanleitung und den Papstbiographien auch Informationen über die 14 Nothelfer abgedruckt. Gewinner ist, wer alle Steine – durch die Beantwortung der Fragen – auf seiner Audienzkarte besitzt.

Lehrreich ist bei diesem kombinierten Würfel- und Fragespiel, dass man das Zentrum Roms nur durch das Wissen um die Kirche und Kulturen in allen Kontinenten erreicht. Die Fragen zu den Kontinenten sind zum Teil sehr spezifisch. Manche Aufgaben oder Lösungsvorschläge sind recht amüsant und lockern das Wissensspiel etwas auf, z.B.: Beim Weltjugendtag 1993 in Denver wird der Papst von 200.000 Jugendlichen stürmisch begrüßt. Wie? Antwortmöglichkeiten: A Sie skandieren den Namen „Karol“, B Sie machen eine Laola-Welle. C Sie schwenken Fahnen in den Farben des Vatikans. Oder: Bei seiner Asienreise 1996 blieb das Papamobil in Colombo einfach stehen. Was war der Grund? Antwortmöglichkeiten: A leerer Tank, B Motorschaden, C Ausfall der Aircondition.

Die meisten Fragen kreisen um das Pontifikat Johannes Paul II.

Insgesamt eine pfiffige Spielidee, doch durch den sehr speziellen Charakter wohl eher für kirchenbewusste Katholiken oder Papst-Fans konzipiert. Jugendliche und Kinder werden mit diesem Spiel nicht viel anfangen können. Deshalb ist es für den Religionsunterricht weniger zu gebrauchen.

Christa Kuch

Quelle: Informationen für Religionslehrerinnen und Religionslehrer Bistum Limburg 35 (2006), Heft 3, S. 137.