Sprachsensibles Lernen im Religionsunterricht

Termin | 12.02.2020

Essen

In Kooperation mit dem Institut für Lehrerfortbildung (IfL), Essen-Werden.

Die im Religionsunterricht verwendete (Bildungs-)Sprache im Umgang mit der Bibel, theologischen Texten und Medien zu religiösen Themen unterscheidet sich deutlich von der Alltagssprache und wirkt auf Schüler*innen oft fremd. Die zunehmenden Unterschiede in den sprachlichen Voraussetzungen und der religiösen Sozialisation der Lernenden verstärken die sprachlichen Herausforderungen des Religionsunterrichts zusätzlich. (Streichen, falls der Platz nicht ausreicht.)

Ziel eines sprachsensiblen Religionsunterrichts ist es, sprachliche Angebote bereitzuhalten, die es den Lernenden ermöglichen, die Hürde der Fremdheit religiöser Sprache zu überwinden und ihre fachsprachlichen Kompetenzen auszubauen.

Nach einer Einführung in die Grundsätze eines sprachsensiblen Unterrichts werden Maßnahmen und Methoden im Mittelpunkt stehen, die Schüler*innen sprachlich dazu zu befähigen, religiöse Themen in der unterrichtlichen Kommunikation und Interaktion individuell und sachgerecht zu verhandeln, Texte religiösen Inhalts lesend zu erschließen und auch schriftliche Aufgaben sprachlich fachgerecht zu bearbeiten.
Exemplarische Unterrichtsmaterialien verschiedener Jahrgangsstufen (Primarstufe, Sek. I/II) werden im Hinblick auf sprachförderliche Maßnahmen gesichtet und ggf. sprachsensibel angepasst.


Referentin: Karin Kottenhof, IfL Essen

Leitung: Eberhard Streier, BGV Essen
 

Weitere Informationen:
http://www.bistum-essen.de/info/schule-bildung/dezernat-schulehochschule/fortbildungen/