Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. In Nürnberg wird wenige Tage zuvor der Deutsche Menschenrechtsfilm-Preis verliehen. In diesem Kontext stellen wir die aktuelle Publikation "Filme zum Thema Menschenrechte" des Medienpädagogen Franz Haider vor. Die Filme ermöglichen unterschiedliche Zugänge zum Themenbereich "Menschenrechte" und regen zur Auseinandersetzung an.
"Die Verleihung des Friedensnobelpreises 2014 an die pakistanische Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und den indischen Kinderrechtler Kailash Satyarthi bringt die Bedeutung des Kampfes gegen Menschenrechtsverletzungen stärker denn je zum Ausdruck.
Das Mädchen aus Pakistan kämpft um Bildung für Mädchen. Kinder müssten die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen, und sie müssten vor Ausbeutung geschützt werden, erklärte das Nobelpreis-Komitee. Der indische Kinderrechtler engagiert sich seit Jahrzehnten gegen die Kinderarbeit in indischen Fabriken und Steinbrüchen.
Neben diesen Beispielen der Verletzung von Kinderrechten gibt es noch eine Vielzahl von Lebens– und Gesellschaftssituationen, in denen grundlegend und massiv Menschenrechte beeinträchtigt oder verhindert werden.
Die Broschüre stellt verschiedene, in fünf Oberthemen zusammengefasste Kurzfilme und zwei Langfilme vor, mit denen unterschiedliche Zugänge zum Themenbereich „Menschenrechte” geschaffen werden und zur Auseinandersetzung und Diskussion einladen."
Broschüre: muk-publikation Nr. 61 "Filme zum Thema Menschenrechte"
Deutscher Menschenrechtsfilm-Preis: Nominierungen
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Franz Haider arbeitet als medienpädagogischer Referent für Jugendarbeit und Erwachsenenbildung bei der Fachstelle Medien und Kommunikation (muk) in München.
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(UN)