(Quelle: © Andreas Gesing, Erzbistum Köln)

Lichtblicke – Inklusion

Nachrichten | 21.06.2014

Wie das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in Kirche und Gesellschaft gelingen kann, möchte eine bundesweite Wanderausstellung zur UN-Konvention zeigen. Vom 16. bis 22. Juni gastiert sie in Köln, anschließend in Bonn. Die Wanderausstellung ist Teil der Themenwoche "Lichtblicke – Inklusion". Zu zentralen Themen werden Vorträge angeboten. Ziel der Ausstellung ist es, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern.

Die Schau besteht aus vier Schwerpunkten. Von einer Lichtsäule begrenzt, zeigen die Themenbereiche „Stolpern erlaubt?“ (Barrierefreiheit), „Küssen verboten?“ (Selbstbestimmung), „Wir sind alle behindert“ (Nichtdiskriminierung) und „80% behindert, 20% Mensch“ (Chancengleichheit), wie das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung in Kirche und Gesellschaft gelingen kann. An sechs Tagen gibt es verschiedene Aktionen, Gesprächsrunden und Vorträge zu den Themen Barrierefreiheit, Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung.

Entwickelt wurden die einzelnen Ausstellungsobjekte von der Behindertenseelsorge der katholischen Kirche gemeinsam mit Studierenden des Fachbereichs Kommunikationsdesign der Hochschule Augsburg und mit Menschen mit Behinderung. „Ziel der Ausstellung ist es, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern“, so Andreas Gesing vom Referat Behinderten- und Psychiatrieseelsorge im Erzbistum Köln.

Das Konzept der Ausstellung basiert auf der „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“. Sie wurde 2006 von der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedete und ist in Deutschland seit 2009 in Kraft. Deutschland verpflichtet sich durch diesen völkerrechtlichen Vertrag, Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Da die Inhalte der Konvention wenig bekannt sind, hat es sich die katholische Behindertenseelsorge zur Aufgabe gemacht, den Menschen die zentralen Themen der Konvention näher zu bringen.

Viele Anliegen der Konvention sind bereits im Jahr 2003 im Wort der Bischöfe „unBehindert Leben und Glauben teilen“ veröffentlicht und gefordert worden. Derzeit gibt es eine Vielzahl von Ansätzen für Inklusion an Schulen und eine inklusive Kirche, vieles muss jedoch noch weiter verbessert werden.

Weitere Informationen

Programm in Köln

Programm in Bonn

Infos zur UN-Konvention bei Aktion Mensch auch in leichter Spache

Material zum Thema Inklusion auf rpp-katholisch.de

Bilder von der Ausstellung auf rpp-katholisch.de

www.behindertenseelsorge.de

Interessenten an der Ausstellung wenden sich bitte an die in ihrem Bistum zuständige Abteilung Behindertenseelsorge.

 

Mit Material der Presseabteilung des Erzbistums Köln.

(UN)

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