Spektakulär und großformatig - Kalender mit Motiven aus dem Dom

Nachrichten | 31.07.2008

Martin Ramb und Werner Enders geben neue Dom-Motive heraus – aus Limburg und Frankfurt.
Von Gundula Stegemann

Mehrere Neuerscheinungen im Verlag des Bischöflichen Ordinariats Limburg kommen demnächst auf den Markt. Wer im vergangenen Jahr ein Freund des Lesezeichenkalenders geworden ist, wird sich besonders freuen: Die Fortsetzung ist gedruckt und liegt zum Verkauf bereit. Der Kalender besteht ausschließlich aus Dom-Motiven. Die Bilder stammen von Werner Enders, einem Lehrer und passionierten Fotografen, der den Limburger Dom in zahlreichen Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven in Szene gesetzt hat. Dabei gibt er dem Betrachter Ein- und Ausblicke aus außergewöhnlichen Blickwinkeln.

„Dass gleich die erste Auflage des Lesezeichenkalenders einen so durchschlagenden Erfolg haben würde, hätten wir nicht für möglich gehalten“, erzählt Martin Ramb, Leiter der Abteilung Religionspädagogik im Dezernat Bildung und Kultur des Bischöflichen Ordinariats Limburg. „Der Kalender kam so gut an, dass wir ihn sogar dreimal nachdrucken lassen mussten.“ Die Idee dazu stammt von Martin Ramb und Werner Enders. „Wir dachten: Man müsste den Dom mal in Fotos darstellen“, erzählt Ramb weiter. „Zum einen fanden wir, hat man dann mal zwölf Motive vom Dom, die einen durchs Jahr begleiten – und das Ganze hat noch einen Nutzwert: als Lesezeichen.“ Während der Kalender vom vergangenen Jahr architektonische Blicke und Perspektiven eröffnete, beinhaltet der neue auch Stimmungsbilder, die durch das Spiel von Licht und Schatten den Betrachter in seinen Bann ziehen.

Manche Kunden hätten schon nachgefragt, ob sie einige Motive vom Vorjahreskalender auch vergrößert haben können. So habe man beschlossen, außerdem einen großformatigen Kalender herauszubringen. „Wir sind gespannt, wie dieser dann angenommen wird“, sagt Martin Ramb. Er soll jedenfalls auch noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, denn er ist konzipiert als Kalender für 2009. So viel verrät Martin Ramb schon: „Es wird ein spektakuläres Bild in diesem großformatigen Kalender enthalten sein mit einem Blick, den kaum ein Besucher des Gotteshauses je hatte. Das Bild ist entstanden von oben aus der Gewölbeluke im Dach des Mittelschiffs heraus, wo die großen Leuchter herunterhängen.“ Keine Mühe, keine Unannehmlichkeit hat Fotograf Werner Enders gescheut, um diese Aufnahme zu machen. Er musste sich kühn herauslehnen, von hinten gestützt und gehalten, damit diese Perspektive der Öffentlichkeit im Bild gezeigt werden kann.

Neu erscheinen soll außerdem ein Lesezeichen-Kalender für 2009 mit Motiven des Frankfurter Doms. Erscheinungstermin ist aller Voraussicht nach noch im Sommer, so dass man sich auch davon rechtzeitig vor Beginn der Weihnachtseinkäufe ein oder mehrere Exemplare zum Verschenken oder für die eigenen vier Wände sichern kann. Doch damit nicht genug: Ramb und Enders sprudeln nur so von Ideen. Demnächst wollen sie auch eine spezielle Edition an Kunst- und Postkarten mit Dom-Motiven herausbringen.

„Dies alles machen wir neben dem religionspädagogischen Kernbereich unserer Arbeit“, so Ramb. „Das ist uns aber auch wichtig, denn der Dom ist ein ausgesprochen attraktiver Lernort für einen erlebnisreichen Religionsunterricht.“ Aus all diesen Projekten sei schließlich auch der neue mystagogische Kirchenraumführer „Der Kirchenraum als Lernort des Glaubens“ entstanden – eine Anleitung für Religionslehrer, die mit ihren Klassen Gotteshäuser einmal anders besuchen und erleben wollen. „Es geht darum, Kirchen in ihrer spirituellen Dimension jenseits einer rein kunsthistorischen Betrachtung zu erschließen“, so Ramb. „Dass wir diese Handreichung gemacht haben, ergab sich als eine Folge aus dem Limburger Domführer für Kinder. Beide Bände wenden sich an verschiedene Gruppen, verfolgen aber das gleiche Ziel: Kinder den Dom als Herzstück des Bistums erfahren zu lassen.“

Der Kalender „Limburger Lesezeichen“ ist für 3 Euro erhältlich im Ordinariat, im Limburger Dom, in allen Limburger Buchhandlungen sowie im Shop im „Haus am Dom“ in Frankfurt.

Informationen zu allen Publikationen unter Telefon 06431/295434.

Alle Rechte liegen bei den AutorInnen. Das August-Motiv: ein Betstuhl. Repros: Gundula Stegemann

Weitere Bilder in der Materialdatenbank unter dem Stichwort Dom.

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(UN)
 

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