Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit in Paderborn eröffnet

Nachrichten | 27.02.2008
PADERBORN,- In einem offiziellen Festakt eröffnete Prälat Theodor Ahrens, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung, vor zahlreichen Gästen das neu gegründete Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit. In seiner Begrüßungsrede betonte er, dass nach einem zweijährigen Vorbereitungsprozess die Fusion nun zu einem räumlichen und strukurellen Abschluss gekommen sei. Das Institut, das Anfang November 2007 seine Arbeit aufgenommen hatte, vereinigt nun das ehemalige Medienzentrum, das ehemalige Institut für Religionsunterricht und Katechese sowie die Referentinnen und Referenten der Abteilung Religionspädagogik aus der Haupabteilung Schule und Erziehung des Erzbischöflichen Generalvikariates. Die Konzentration der Kräfte hat zum Ziel, die religionspädagogisch-katechetische und die medienpädagogischen Arbeit im Erzbistum zu fördern.
PADERBORN,- In einem offiziellen Festakt eröffnete Prälat Theodor Ahrens, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung, vor zahlreichen Gästen das neu gegründete Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit. In seiner Begrüßungsrede betonte er, dass nach einem zweijährigen Vorbereitungsprozess die Fusion nun zu einem räumlichen und strukurellen Abschluss gekommen sei. Das Institut, das Anfang November 2007 seine Arbeit aufgenommen hatte, vereinigt nun das ehemalige Medienzentrum, das ehemalige Institut für Religionsunterricht und Katechese sowie die Referentinnen und Referenten der Abteilung Religionspädagogik aus der Haupabteilung Schule und Erziehung des Erzbischöflichen Generalvikariates. Die Konzentration der Kräfte hat zum Ziel, die religionspädagogisch-katechetische und die medienpädagogischen Arbeit im Erzbistum zu fördern. Die Arbeit ist geprägt von der Vernetzung der Lernorte des Glaubens, insbesondere Kindergarten, Schule, Gemeinde. Über den kirchlichen Bereich hinaus gewährleistet das Institut eine Präsenz der Kirche in der Gesellschaft und tritt in einen Dialog mit ihr.                      

Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stand der Vortrag von Frau Professor Rita Burrichter, Universität Paderborn, mit dem Titel Buch und Bild, Clip und CD - Intermedialität als Herausforderung der Religionspädagogik. Sie beschreibt eindrucksvoll anhand von Alltagsbeispielen, dass Religion oft subtil, aber doch wahrnehmbar auch in Alltagserien vorkommt. Der mediale Mainstream sei nicht per se unreligiös, sondern verwende oft bekannte Muster und Erzählungen aus dem religiösen oder biblischen Bereich. Medien im Religionsunterricht sind eine Chance, im Horizont der Heterogenität heutiger Gesellschaft einen gleichen Ausgangspunkt zu vermitteln. Sie wünscht sich vom neu gegründeten Institut, dass hier ein Ort der Reflexion und der Konzeption religionspädagogischer Entwicklungen entstehe, der vor allem den Aspekt der Medialisierung in den Blick nähme.
                                                     
Neben dem Paderborner Standort mit der Adresse Am Stadelhof 10-12 hat das Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit einen zweiten Standort in Schwerte mit der Adresse Bergerhofweg 20. Den Besucherinnen und Besuchern stehen rund 80.000 Medien zur Ausleihe zur Verfügung. Über 170 Fortbildungveranstaltungen werden den Zielgruppen Religionspädagogen, Gemeindemitarbeitern und den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den über 270 Katholischen Öffentlichen Büchereien angeboten.
                      
                                       
Quelle: Bistum Paderborn, irum

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