Auszeichungen gehen an Alexej Popogrebski und Jean Becker.

Nachrichten | 09.07.2007

Kirchliche Preise beim internationalen Filmfestival in Karlovy Vary          

Ethische Konflikte und universelle Werte waren die Themen der Filme, die beim 42. Internationalen Filmfestival Karlovy Vary (29. Juni-7. Juli 2007) von der Ökumeni­schen Jury ausgezeichnet wurden. Der Hauptpreis der Jury, die von den kirchlichen Filmorganisationen INTERFILM und SIGNIS getragen wird, ging an den Film Prostye Vešcy (Einfache Dinge, Russland 2006, von Alexej Popogrebski. Eine Lektion in tiefgründiger Lebensphilosophie vermittelt der Film

Kirchliche Preise beim internationalen Filmfestival in Karlovy Vary       
           
Ethische Konflikte und universelle Werte waren die Themen der Filme, die beim 42. Internationalen Filmfestival Karlovy Vary (29. Juni-7. Juli 2007) von der Ökumeni­schen Jury ausgezeichnet wurden. Der Hauptpreis der Jury, die von den kirchlichen Filmorganisationen INTERFILM und SIGNIS getragen wird, ging an den Film  

Prostye Vešcy (Einfache Dinge), Russland 2006, von Alexej Popogrebski.

Im Mittelpunkt des Films steht ein schlecht bezahlter Anästhesist an einem russi­schen Krankenhaus, der sich mit den Unzulänglichkeiten und täglichen Katastrophen seines Lebens herumschlagen muss und unerwartet ein Angebot erhält, in den Be­sitz eines teuren Gemäldes zu kommen. In der Jurybegründung heißt es: „Der Film erzählt auf dem Hintergrund des heutigen Russlands vom Konflikt eines Mannes, der zwischen dem moralisch Richtigen und dem Bequemen wählen muss. Herausgefor­dert von den Spannungen, den Ansprüchen, Schwierigkeiten und Verwirrungen zwi­schen seiner Familie und seinem Beruf, trifft er schließlich eine Entscheidung.“    

Eine Lektion in tiefgründiger Lebensphilosophie vermittelt der Film Dialogue avec mon jardinier (Dialog mit meinem Gärtner), Frankreich 2007, von Jean Becker.  

Ein erfolgreicher Maler kehrt Paris den Rücken, um zurück aufs Land zu ziehen, wo er geboren wurde. Für die verwilderten Pflanzen und Grünanlagen ums Haus braucht er einen Gärtner und trifft unter den Bewerbern einen alten Schulfreund wieder. So entwickelt sich eine Freundschaft, die den Maler das Leben und die Natur neu sehen lässt. Der Film mit dem Star Daniel Auteuil in der Hauptrolle überzeugte die Jury weil er „sich kreativ mit den bleibenden universellen menschlichen Werten auseinander­setzt, die unsere heutige Welt bereichern, wie Ehrlichkeit, Treue, wahre Liebe und Ehrfurcht vor der Schöpfung.“

Mitglieder der Jury waren: Dietmar Adler (Jurypräsident, Deutschland), Jan Elias (Tsche­chien), Johannes Horstmann (Deutschland), Denyse Muller (Frankreich), Kvetoslava Šamajová (Tschechien) und Teresa R. Tunay (Philippinen.

Weitere Informationen zu den Filmen:

 

Quelle: Deutsche Bischofskonferenz

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