Das Grab Jesu - Karfreitag 2007 im TV

Nachrichten | 02.04.2007

Camerons Dokumentation über das Grab Jesu an Karfreitag zu sehen - Kenner kritisieren seine Darstellung. "Betrugssache Jesus" bietet Informationen

Wenn Titanic-Regisseur James Cameron an Karfreitag im deutschen Fernsehen mit einer vorgeblichen Wissenschaftsdokumentation den Beweis anzutreten versucht, das angebliche Grab von Jesus Christus in Jerusalem "mit hoher Wahrscheinlichkeit" gefunden zu haben, wird er damit sicher viele Zuschauer erreichen.

Auch Christen werden durch die Suggestivkraft der Fernsehbilder ihre Glaubensüberzeugung erschüttern sehen. Der Jerusalemer Archäologe Gunnar Lehmann nannte Camerons Behauptung im Deutschlandradio "blühenden Unsinn". Andere ausgewiesene Kenner der Materie teilen diese Meinung.

weitere Infos zum Film beim Spiegel

Der Film wird wie andere Publikationen vorher zahlreiche Gemüter erregen und von den wirklich sicheren Fakten ablenken. Die zuletzt auch durch zahlreiche Kirchenkrimis aufgeworfenen Fragen tauchen erneut auf. In dieser Situation erinnert der Borromäusverein an das gerade für Christen besonders lesenswerte Buch von Matthias Wörther "Betrugssache Jesus" (Echter Verlag 2006; bvMedienNr.: 554844). Darüber hinaus trägt der bv. durch einige Medienhinweise zur Versachlichung der relevanten Fragen bei: Was hat es z.B. mit dem leeren Grab und dem österlichen Bekenntnis "Der Herr ist auferstanden!" auf sich.    

Für theologische Laien und Kinder verständliche Literatur zu diesem Thema finden Sie in der Literaturliste (als pdf) des Borromäus-Vereins.  

Weitere Infos und Gelegenheit zum Stöbern:  

 

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