(Quelle: M. Bothor)

Die Kinder der Utopie

Nachrichten | 18.06.2019

In der Kino-Doku „Die Kinder der Utopie“ schauen sechs junge Erwachsene auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse zurück. Gemeinsam reflektieren sie ihre Erfahrungen und blicken in die Zukunft. Neben Vorstellungen im Kino sind auch nicht-gewerbliche Vorführungen des Films möglich. Informationen darüber und eine Rezension von filmdienst.de gibt es bei uns.

„Die Kinder der Utopie“ bringt ein Wiedersehen auf die Leinwand. In dem 80-minütigen Kinofilm treffen sechs junge Erwachsene aufeinander, die vor zwölf Jahren gemeinsam eine Berliner Grundschule besucht haben. Sie waren Teil einer Inklusionsklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderung zusammen unterrichtet wurden. Ihr gemeinsamer Unterricht, die Höhen und Tiefen zeigt der Film „Klassenleben“ (2005). Die Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt. Christian erzählt: „Dadurch, dass es Grundbestandteil des Klassensystems war, war es akzeptierter, dass es unterschiedliche Geschwindigkeiten gibt im Lernen. Diese Akzeptanz ist wichtig. Das war eben später dann nicht mehr so.”

Erstmals wurde „Die Kinder der Utopie“ am 15. Mai im Rahmen eines Aktionsabends im Kino gezeigt. Seitdem flimmert die Dokumentation nicht nur in zahlreichen Lichtspielhäusern über die Leinwand, sondern kann auch auf Veranstaltungen vorgeführt werden. Auf der Website des Films gibt es Informationen über die nächsten Events. Zudem gibt es die Möglichkeit, eine eigene Veranstaltung rund um die Dokumentation anzumelden.

Eine Kritik des Films „Die Kinder der Utopie“ von filmdienst.de-Mitarbeiterin Marguerite Seidel gibt es in unserer Materialdatenbank. Registrierten Usern steht er als kostenloser Download zur Verfügung. Sollten Sie noch nicht bei uns angemeldet sein, können Sie dies kostenfrei auf unserer Startseite nachholen.

 

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