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Religion an Berufsschulen

Nachrichten | 28.11.2018

Vertreter aus Kirchen, Wirtschaft und Gewerkschaften in NRW haben in einer gemeinsamen Erklärung den Beitrag des Religionsunterrichts zur beruflichen Bildung gewürdigt. Getragen von der christlichen Hoffnung ermutige der Unterricht die Schülerinnen und Schüler zu solidarischem Handeln und Verantwortung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, heißt es in dem am 8. November in Düsseldorf unterzeichneten Dokument.

„Der Religionsunterricht vermittelt wichtige Inhalte der Sozialethik und Soziallehre der Kirchen als eine zentrale geistige Grundlage der Sozialwirtschaft“, heißt es in der Erklärung „Berufsbildung in Nordrhein-Westfalen. Bildung und Kompetenz mit Religionsunterricht“ weiter. Insofern unterstütze er die Schülerinnen und Schüler, in beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Lebenssituationen ethisch zu handeln. Der Unterricht gehe damit über seinen Bildungsanspruch einer reinen Werteerziehung weit hinaus.

Vertreter aus Kirchen, Wirtschaft und Gewerkschaften haben unterzeichnet

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der Vorsitzende der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Erzbischof Hans-Josef Becker, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, und die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Nordrhein-Westfalen, Anja Weber.

Zum Hintergrund

Bereits 1998 hatte es eine gemeinsame Erklärung zum kompetenzorientierten Religionsunterricht gegeben. Diese wurde nun aufgrund bildungspolitischer Veränderungen neu formuliert.

(mam)

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