Missio Canonica in Hamburg

(Quelle: Ralf Adloff - Erzbistum Hamburg)
Nachrichten - 22.10.2020

Insgesamt 32 Religionslehrerinnen und Religionslehrer haben im Erzbistum Hamburg die Missio Canonica erhalten. Einen Teil der Urkunden übergab Erzbischof Stefan Heße am 17. Oktober im St. Marien-Dom persönlich an die anwesenden Lehrkräfte. Vorab kam er mit der Gruppe über Aufgaben und Herausforderungen als Religionslehrer ins Gespräch.

 

© Ralf Adloff - Erzbistum Hamburg

 

Um katholischen Religionsunterricht erteilen zu können, benötigen Lehrkräfte neben der staatlichen Lehrbefähigung eine Bevollmächtigung durch die Kirche. Auf Grund der Sonderstellung des Religionsunterrichts als „res mixta“ wird durch die kirchliche Sendung die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Staat sichergestellt. Für die Dauer des Referendariates erhalten die Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schulformen eine vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis. Zuständig ist das Bistum, in dem die Universität liegt, an der das Studium abgeschlossen wurde. Nach bestandenem Zweiten Staatsexamen kann die Missio Canonica beantragt werden. Dafür legen die Lehrkräfte das Versprechen ab, ihren Unterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche zu erteilen.

(mam)

 

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