RU auf dem Synodalen Weg

(Quelle: MAK - stock.adobe.com)
Nachrichten - 27.02.2020

Das erste Treffen von Bischöfen und Laien auf dem Synodalen Weg in Frankfurt liegt bereits einige Wochen zurück. Mit der Rottenburger Schuldekanin Gabriele Klingenberg war auch eine Religionslehrerin unter den rund 200 Delegierten. Insgesamt zieht sie eine positive Bilanz – trotz eines Wehrmutstropfens. Ein Interview mit Klingenberg steht auf soundcloud.de zur Verfügung.

Veränderungen in der Kirche seien notwendig, damit die Kirche Schülerinnen und Schüler noch erreicht, sagt Gabriele Klingenberg in einem Interview aus der Reihe „Kapellengespräche“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Um mögliche Reformen innerhalb der katholischen Kirche geht es auch beim Synodalen Weg, der mit einem Auftakttreffen am 30. Januar gestartet ist. Die Schuldekanin aus Rottenburg beschreibt das Treffen als offenen Austausch mit einer großen Bandbreite an Ansichten.

Trotz der positiven Bilanz nach dem ersten Treffen gibt es für Klingenberg dennoch einen Wehrmutstropfen: In keinem der vier thematischen Foren, die bis zum Herbst die Bereiche „Macht und Gewaltenteilung“, „Sexualmoral“, „Priesterliche Lebensform“ und „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ behandeln, sind Religionslehrer vertreten. Nun will Klingenberg im nächsten Plenum die Anliegen von Schülern und Religionspädagogen vertreten.

Das komplette Audio-Interview mit Gabriele Klingenberg zum Synodalen Weg und der Zukunft des Religionsunterrichts gibt es auf soundcloud.de.

(mam)

Folgen Sie rpp-katholisch.de via     Facebook     Twitter     Newsletter