Auf der Suche nach Zion

(Quelle: © ZDF/Tamara Erde)
Nachrichten - 10.05.2018

Vor 70 Jahren wurde der Staat Israel gegründet. Anlässlich dieses Jahrestages zeigt 3sat ein Portrait über Daniel Barenboim, den neuen Dokumentarfilm „Auf der Suche nach Zion“ von Tamara Erde und weitere Dokumentationen. Die Filme laufen ab Samstagabend, 12. Mai.

Auftakt mit Barenboim

Den Auftakt der Themenreihe macht das Portrait „Barenboim oder die Kraft der Musik“ am Samstag, den 12. Mai, um 21.55 Uhr. Die Dokumentation zeichnet die wichtigsten Stationen und Begegnungen in der künstlerischen Laufbahn des Pianisten und Komponisten nach.

Avi Primor und die deutsch-israelischen Beziehungen

Am Folgetag erzählt der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor von der schwierigen Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen. Gemeinsam mit Journalist Dieter Kronzucker besucht Primor dazu ausgesuchte Orte wie Bonn, Frankfurt, Berlin, Buchenwald und München. Beide Teile der Dokumentation „Wunde und Narbe“ laufen am Sonntag, 13. Mai, ab 11.30 Uhr auf 3sat.

Tamara Erde auf Großvaters Spuren

In „Auf der Suche nach Zion“ wandelt die israelische Filmemacherin Tamara Erde auf den Spuren ihres Großvaters. Ephraim Erde war 1933 aus Polen immigriert und als offizieller Fotograf der damals regierenden sozialistischen Arbeiterpartei mit der Dokumentation israelischer Errungenschaften beauftragt. Er fotografierte das Leben im Kibbuz und die Entwicklung der Arbeiterbewegung. 70 Jahre nach der Staatsgründung fragt die Enkelin, ob der zionistische Traum überlebt hat. Die Dokumentation wird am Montag, 14. Mai, um 22.25 Uhr erstmals ausgestrahlt.

Von Lebensrettern in Nazi-Deutschland

Eine weitere Erstausstrahlung hat der Sender am Dienstag, 15. Mai, um 22.25 Uhr im Programm. Der Film „Einsame Helden“ von Peter Hartl erzählt von Lebensrettern in Nazi-Deutschland. Mit Zeugenaussagen von unmittelbar Beteiligten schildert die Dokumentation die Rettungsaktionen von rund 7.000 Verfolgten.

„Kinder der Exodus“ erzählen von Hoffnungen und Ängsten

Von den „Kindern der Exodus“ erzählt die gleichnamige Dokumentation, die ebenfalls am Dienstag um 22.55 Uhr erstmals ausgestrahlt wird. Nachdem das Flüchtlingsschiff „Exodus“ mit mehr als 4500 Holocaust-Überlebenden nach langer Reise Haifa erreicht, werden die Flüchtlinge vom britischen Militär unter Androhung von Waffengewalt zurück nach Deutschland deportiert. Während dieser Monate in den Jahren 1947/48 werden 58 Kinder geboren, "unterwegs", an Bord der "Exodus", auf den drei britischen Gefangenenschiffen und in den deutschen Internierungslagern bei Lübeck, in Emden und Wilhelmshaven. In der Dokumentation erzählen mehrere "Kinder der 'Exodus'" von ihren Erlebnissen sowie von ihren Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängsten.

Träume israelischer und palästinensischer Friedensaktivisten

Den Abschluss macht die Doku „Let´s talk about Land“. Der Film von Walter Wehmeyer erzählt von den Träumen und Wünschen israelischer und palästinensischer Friedensaktivisten. Die Dokumentation wird am Dienstag um 23.40 Uhr ausgestrahlt.

Weitere Informationen zur Themenreihe „70 Jahre Israel“ finden Sie hier auf der Website des Senders 3sat.

(mam)

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