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Sein Geist weht ... Filmimpulse zu Pfingsten

Vier Kurzfilme laden in den Wochen nach Pfingsten zur Entschleunigung, aber auch zum Nachdenken über das eigene Leben und das Miteinander in der Gemeinschaft ein. An jedem Wochentag gibt das Arbeitsheft des Autorenteams Claudia Schäble und Thomas van Vugt religionspädagogische Impulse zur Beschäftigung mit einem dieser Kurzfilme: Business As Usual - Der Prophet fliegt mit Teebeben Wo warst du? Bis gleich Die DVD enthält neben den Filmen das Arbeitsheft sowie die Einzeltexte (als Word-Dokument und PDF), welche zu jedem Tag der Woche - im Sinne der "Exerzitien im Alltag" - abrufbar sind.

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Magie der Märchen: Frau Holle und ihre versunkene Welt

Wir alle kennen sie: vom Vorlesen, aus Bilderbüchern und Verfilmungen – die Märchen unserer Kindheit. Ursprünglich gar nicht für Kinder gedacht, sind sie seit Urzeiten in unserer Erinnerung verankert. Die berühmten Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind mehr als 200 Jahre alt und ihre Vorläufer reichen noch ein Vielfaches weiter zurück. Sie sind und waren Sinnbilder für moralische Werte. Frau Holle lässt es schneien, wenn sie die Betten aufschüttelt – das hat wohl jeder schon einmal gehört. Dabei stecken in dem Märchen noch viele Geheimnisse, die man auf den ersten Blick nicht erkennen kann. Es beginnt mit dem Brunnen – einem mit vielfachen Bedeutungen aufgeladenen Ort. Am Brunnen sitzen in der germanischen Mythologie die Nornen, die den Schicksalsfaden spinnen. Aber auch in der Wirklichkeit war er zentral, so trafen sich am Brunnen vor allem die jungen Frauen. Der Ort war eine Börse für Gerüchte und überhaupt ein Fokus des sozialen Lebens. Dieses Märchen ist vor allem Anderen eine Geschichte über zwei junge Frauen, die Goldmarie und die Pechmarie. Es ist das einzige bekannte Märchen, in dem nur Frauen auftreten. Wie sahen die Lebenswelten der Frauen aus, ihre Lebensentwürfe und Optionen?

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Frühling in Paris

Eine 16-jährige Pariserin fühlt sich im Kreis ihrer Altersgenossen zunehmend gelangweilt. Als sie auf dem Weg zur Schule einem Schauspieler begegnet, entwickelt sie eine Faszination für den 35-jährigen Mann, die dieser bald erwidert. Es kommt zu Treffen, bei denen sie vertrauter miteinander werden, bis das Mädchen zu fürchten beginnt, das ganz normale Leben seiner Altersklasse zu verpassen. Eine lyrische Ode an die Liebe, die vom schmerzhaft schönen Übergang zwischen den Freuden der Kindheit und dem Aufbruch ins Erwachsenenleben erzählt. Die gerade einmal zwanzigjährige Suzanne Lindon überrascht mit einem dreifachen Debüt als Regisseurin, Autorin und Hauptdarstellerin einer filmischen Version des biblischen Hohelieds der Liebe. Im Hebräischen auch „Das schönste aller Lieder“ genannt, geht diese alttestamentarische Liebeslyrik auf die Zeit Salomos zurück und versammelt zärtliche und erotische Verse, die das Suchen und Finden ebenso wie das Sehnen und Lobpreisen zweier Liebender entfalten. Statt einer fortschreitenden Handlung stehen vielmehr das wechselhafte Zusammenspiel von Begehren und Erfüllung sowie Vereinigung und Trennung im Vordergrund.

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The Beauty

Die Fische treiben elegant im Wasser, die Muräne rekelt sich majestätisch in den zerklüfteten Unterwasserfelsen, die Seeanemonen werden von der Strömung hin- und hergetrieben. Der Betrachter wird von einem faszinierenden Unterwasser-Bilderkosmos regelrecht „eingelullt“. Doch ein genauer Blick auf die zu bewahrende „Schönheit“ zeigt, dass ein Fischschwarm nicht zwangsläufig aus Fischen bestehen muss. Eindrucksvolles Kurzfilmkino, das im besten Sinne manipuliert und die Augen öffnet. (Nach FBW)

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Madita und Pim (Madicken på Junibacken)

Madita ist ein kleines Mädchen von acht Jahren und lebt in einem kleinem Dorf in Schweden. Zu ihren Freunden zählen die Schwester Lisabet, das Kindermädchen Alva und Abbe, der Sohn der Nachbarn. Sie ist immer zu lustigen Streichen aufgelegt, springt mit dem Regenschirm vom Dach oder nimmt es mit einer wilden Stierherde auf.

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Wer, wenn nicht wir

Deutschland in den frühen Sechzigern: Bernward Vesper, Sohn des NS-Schriftstellers Will Vespers, lernt während des Studiums in Tübingen die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin kennen: der Beginn einer schmerzhaften und leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Sie gründen einen gemeinsamen Verlag, gehen nach Berlin. Gudrun verlässt für den radikalen Andreas Baader Mann und Kind, driftet in die Terrorismusszene ab, während Vesper sich auf Drogentrips verliert. Nach Gerd Koenens Buch "Vesper, Ensslin, Baader - Urszenen des deutschen Terrorismus" und eigenen Recherchen wirft Andres Veiel, der bereits für seine preisgekrönte RAF-Doku "Black Box BRD" ähnliches Terrain erforschte, einen bewegenden Blick auf die Zeit vor dem Deutschen Herbst und eine mit der Vorgeschichte des deutschen Terrorismus verbundenen bedingungslose Liebe, erzählt von einer Generation, deren Träume von einer besseren Welt an der Wirklichkeit zerplatzten und stößt heute noch existenzielle Fragen an. (nach Blickpunkt Film)

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50/50 - Freunde fürs (Über)Leben

Adam ist gerade einmal 27 Jahre alt, und eigentlich sollte es doch die beste Zeit seines Lebens sein. Stattdessen erhält er von seinem Arzt eine vernichtende Diagnose: Krebs - und das, obwohl er sich körperlich in bester Verfassung befindet. Sofort teilt er die traurige Nachricht seiner neuen Freundin Rachael, seinem besten Freund Kyle und seiner Mutter mit, die gerade selbst alle Hände voll zu tun hat mit der Alzheimer-Krankheit ihres Mannes. Jeder von ihnen hat seine eigene Art, mit der harten Wirklichkeit und der bevorstehenden Chemotherapie klarzukommen. Doch sie lassen sich nicht unterkriegen.
Eigentlich galt das Thema Krebs bislang als zu ernst, um damit eine Komödie zu wagen. Doch "50/50" beweist, dass Humor nicht gleich Verharmlosung bedeuten muss. Die Geschichte basiert auf den Erfahrungen des Drehbuchautors Will Reiser, der im Kampf gegen den Krebs triumphiert hat und nun mit erfrischendem, Mut machendem Blick darüber reflektiert. Am Ende ist es jedoch nicht nur eine Krankengeschichte, sondern vor allem die einer unzerstörbaren Freundschaft in schweren Zeiten. (nach Blickpunkt:Film)

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Das Ende ist mein Anfang

Journalist und Buchautor Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York zu sich, um ihm von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, von seiner Tätigkeit als Asienkorrespondent und der Reise zu sich selbst aufgrund einer Krebserkrankung, die ihn in die Einsamkeit des Himalaya und einen Kosmos spiritueller Erfahrungen führte. In langen und sehr emotionalen Vater-Sohn-Gesprächen festigt sich die Bindung, werden alte Spannungen aufgelöst, Tabu-Themen wie die Auseinandersetzung mit dem Tod angegangen. Einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani mit Bruno Ganz, der sich auf das "letzte große Abenteuer" Tod vorbereitet.

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Der Grüffelo

Der große Wald ist voller Gefahren. Da ist es gut, wenn man einen starken Freund hat. Und wenn man keinen hat, muss man einen erfinden. Die kleine Maus droht jedem, der sie fressen will, mit dem schrecklichen Grüffelo. Dabei gibt's Grüffelos doch gar nicht ..., oder?
Gelungene, oscarnominierte Adaption des erfolgreichen Bilderbuches von Autorin Julia Donaldson und Illustrator Axel Scheffler.
Zum Film gibt es eine didaktische DVD mit Materialien: 7 methodischen Tipps, 3 Infoblättern, 10 Arbeitsblättern, Making-of, Medientipps, 10 Szenenbildern.
Gemeinsame Herausgabe mit Matthias-Film

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Tom Sawyer

Wäre Faulheit Unterrichtsfach, wäre Tom Sawyer ein Spitzenschüler. Engagement zeigt er aber in seinen Streichen, in den Abenteuern, die er mit seinem besten Freund Huck Finn erlebt. Ein bisschen auch in der Liebe, denn Neuankömmling Becky hat er sofort auf dem Radar. Leider gibt es bald massive Störungen, erschüttert doch ein Mord die Idylle am Mississippi. Tom und Huck haben ihn beobachtet, schweigen aber aus Furcht vor dem Mörder. Bis mit dem liebenswerten Säufer Muff Potter ein Unschuldiger hingerichtet werden soll. Das Filmheft (VisionKino) liegt der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift "Deutschunterricht" des Schulbuchverlages Westermann bei.

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Hospiz - Sterbenden helfen (Folge 1-5) & Leben dürfen bis zum Tod

Hospiz
Die fünfteilige Dokumentation porträtiert die Hospizbewegung, wie sie sich seit ihren Anfängen entwickelt hat. Teil 1 (Eine Idee setzt sich durch) erläutert die Grundgedanken der Bewegung, Teil 2 (Im Mittelpunkt: Die Kranken) beschreibt anhand von Beispielen, wie das Anliegen der Bewegung in die Tat umgesetzt wird, Teil 3 (Ein Zuhause schaffen zum Sterben) geht der Einbeziehung der Familienangehörigen in die Betreuung Schwerstkranker nach, Teil 4 zeigt die Entwicklungen in Deutschland auf und Teil 5 (AIDS - die neue Herausforderung) gibt einen Einblick in AIDS-Hospize in San Francisco und Frankfurt. Die 5 Folgen der beeindruckenden und umfassenden Reihe wurden auf einer DVD zusammengefaßt.

Leben dürfen bis zum Tod
Mit Hilfe der modernen Medizin ist das Sterben zu einer eigenen Lebensphase geworden. Verdrängt aus unserem Alltag und Bewußtsein, wird es oft künstlich hinausgezögert und damit nicht selten zur Qual. Ohne allzu große Schmerzen und liebevoll umsorgt die letzten Wochen des Lebens zu verbringen, das möchten sogenannte Hospize schwerkranken Menschen anbieten.Der Film zeigt zwei Hospize in Deutschland: zum einen die Station für palliative Therapie in der Universitätsklinik in Köln und zum anderen das Hospiz "Haus Hörn" in Aachen. Beide Darstellungen werden miteinander verbunden durch eine Erklärung der Sterbeforscherin Dr. Maria Kübler-Ross über Hospize.

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Höhere Gewalt

Eine schwedische Familie mit zwei Kindern macht Urlaub in den französischen Alpen. Als eine Lawine auf die Skihütte zurast, rettet der Pater Familias die eigene Haut und lässt die Seinen zurück. Die Katastrophe bleibt aus, aber die Vertrauenskrise stellt die Beziehung auf eine harte Probe.
Ruben Östlunds Familiendrama besticht durch präzise Dialoge und emotionale Intensität sowie eine fantastische Kamera, die Seelenzustände spiegelt. In fünf Kapiteln zeichnet er den Kampf um Wahrheit, das Zugeben von Schwäche und den diffizilen Umgang mit Scham. Das männliche Rollenbild gerät ins Wanken.

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Judith und der Mann von Schindlers Liste

Als Judith im Internet zum ersten Mal die Titelmelodie des Films "Schindlers Liste" hörte, war sie zu Tränen gerührt. "Ich wollte das Stück unbedingt spielen", sagt die 12-jährige hochbegabte Geigerin. "Aber ich kannte die Geschichte dazu nicht!" Nun wollte Judith alles darüber wissen. Über Freunde der Familie kam sie in Kontakt mit einem der letzten Zeitzeugen: Der 80-jährige Michael Emge überlebte, weil er auf Schindlers Liste stand. Der alte Mann war bereit, sich mit dem wissbegierigen Mädchen zu treffen. Sie zeigt ihm ihre erste Geige, mit der sie als Dreijährige angefangen hatte, spielt für ihn. Und ihre Musik baut die Brücke zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Menschen. "Ich hörte Judith spielen und habe geweint!" sagt Emge.

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Max Minsky und ich

Als die 13-jährige Nelly Edelmeister erfährt, dass ihr Schwarm, der luxemburgische Prinz Edouard, Schirmherr der europäischen Basketball-Schulmeisterschaft ist, setzt sie alles daran, ins hiesige Team aufgenommen zu werden und mit nach Luxemburg reisen zu dürfen. Da die hochintelligente Büchernärrin und Hobby-Astronomin ein Sportmuffel ist, soll ihr der zwei Jahre ältere Mitschüler Max Minsky das Basketballspiel beibringen. Im Gegenzug erledigt Nelly Max’ Hausaufgaben, denn der ist in allen Fächern außer Sport miserabel. Max ahnt nicht, dass er für Nelly lediglich ein Mittel zum Zweck ist, doch während des Trainings kommen sich beide zwangsläufig näher. Dass Nelly unterdessen ihren Hebräischunterricht vernachlässigt, der sie auf ihre Bat Mitzwa vorbereiten soll, gefällt aber ihrer Mutter aber so gar nicht ...

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Vom Glück des Lebens

In einer außergewöhnlichen "Sachgeschichte" begleitet das Maus-Team ein Baby auf seinem Weg in das Leben. Mit modernster Aufnahmetechnik gelingt es, die Erlebnisse des neuen Menschen schon im Bauch seiner Mutter zu zeigen. Sogar bei der Geburt des kleinen Constantin darf die Maus-Kamera dabei sein.

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