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Der Junge muss an die frische Luft

Hans-Peter wächst im Ruhrpott der 1970er-Jahre auf. Die Familie ist groß, laut, lustig und immer in Feierlaune. Die einen Großeltern leben auf dem Land, die anderen in der Stadt. Der Vater ist oft unterwegs auf Montage, aber die Mutter, die Hans-Peter abgöttisch liebt, ist ja da. Und es ist das Allerschönste für den 9-Jährigen, wenn er die Mutter mit seinen Witzen und Parodien von Verwandten und Bekannten zum Lachen bringen kann. Doch im Laufe der Jahre lacht seine Mutter immer weniger. Sie wirkt abwesend und schaut stundenlang aus dem Fenster. Fast so, als ob sie sich Stück für Stück aus dem Leben verabschiedet. Und kein Scherz dieser Welt kann sie wieder zurückholen. (nach FBW)

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Magie der Märchen: Hänsel und Gretel auf der Spur

Die Geschichte beginnt mit einem Schock: Zwei Kinder werden von ihren Eltern im Wald ausgesetzt. Es herrschte große Not, so heißt es im Märchen, alles wird teurer, und in der Folge eine Hungersnot. Den Menschen, die das Märchen immer weiter erzählt haben, haben sich solche Erfahrungen tief eingeprägt. Denn Hungersnöte gab es häufig. So enthält jedes der Motive in diesem Märchen Nachrichten aus der Wirklichkeit. Mit wenigen Strichen wird die Lebenswelt der Kinder skizziert. Der Wald, in den sie gehen, steht für alles Bedrohliche – dort gibt es wilde Tiere und unbekannte Gefahren. Aber der Wald kann auch zum Zufluchtsort werden. Und in der Zeit der Romantik, die auch Jacob und Wilhelm Grimm prägte, wird der Wald idealisiert zum Reich der Phantasie. Wie haben die Brüder Grimm gearbeitet, wie kamen sie an die Märchen, die sie so fleißig sammelten. Das Hexenhäuschen aus Kuchen und Zucker, die Hexe selbst und ihre Hinterlist, alles das kann jedes Kind mühelos verstehen. Spannend wird es auch, wenn der Film herausfindet, was die konkrete Bedeutung der Hexen ist: Einsame, alte Frauen, die am Waldrand wohnten – sie wurden schließlich Opfer der Hexenverfolgung, die erst kurz vor der Lebenszeit der Brüder Grimm überwunden war.

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Polska Warrior

Eryk, alias Polska Warrior, ist der unangefochtene Held im Onlinespiel Goldhunter, aber im wirklichen Leben ist er unscheinbar. Seine Spielkameradin Laura zeigt ihm, wie er seine Spielfähigkeiten auch im wahren Leben benutzen kann, um seinem dominanten Vater die Stirn zu bieten. Ein animierter Abenteuerfilm über Furcht, Helden und Computerspiele.

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Und morgen die ganze Welt

Eine 20-jährige Jurastudentin aus adeligen Kreisen schließt sich in Mannheim einer Antifa-Gruppe an, in der sie anfangs nur geduldet ist. Als die Aktivisten einem rechten Netzwerk auf die Spur kommen, das Sprengstoff und Munition bunkert, wandelt sich die Milieu- und Jugendstudie zum Politthriller, der um die Frage kreist, ab wann Gewalt im Kampf gegen Rechts erlaubt oder gar geboten ist. Der politisch engagierte Film greift ein brisantes Thema auf und glänzt durch viele sprechende Details und herausragende Schauspieler.
Der prämierte Spielfilm eignet sich sehr gut für einen Einsatz im Ethikunterricht ab Klasse 10 in den Themenfeldern „Konfliktregelung“ und „Gerechtigkeit, Recht und Zusammenleben". (LMZ Begutachtung)

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Tobi und der Turbobus

Wenn der Turbobus die Tierkinder in die Schule bringt, ist immer etwas los. Denn im Bus heißt es: Wer nicht sitzt, fliegt! Deshalb versucht der kleine Wolf Tobi, gleich zwei Plätze zu besetzen. Einen für sich und einen für seinen besten Freund Freddy. Doch es ist nicht immer leicht, Freddys Freund zu sein. Denn der macht, was er will. Und so hält der kleine Wolf oftmals umsonst einen Platz frei, während dafür andere Tierkinder aus dem vollbesetzten Turbobus fliegen … Eine herzerwärmende Geschichte über das Aufwachsen im Rudel und das Finden des richtigen Ortes für sich selbst.

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Wer wir waren

Ein eindringlicher und inspirierender filmischer Appell an die Wichtigkeit des globalen Dialogs zur Zukunft unseres Planeten.
Basierend auf Essays von Roger Willemsen erzählt der Dokumentarfilm von engagierten und visionären Persönlichkeiten auf der ganzen Welt, die sich im Heute Gedanken über das Morgen machen. Durch seine erzählerische Ruhe, die starken Kinobilder und die Fokussierung auf charismatische Persönlichkeiten transportiert der Film seine wichtige Botschaft und entwickelt eine eigene poetische Kraft.

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Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

Ein Porträt von Jorge Mario Bergoglio, der seit 2013 als Papst Franziskus Oberhaupt der katholischen Kirche ist. Regisseur Wim Wenders will damit einen Film mit, nicht über den Papst inszenieren und macht ihn zu einer Plattform, über die der Papst für ihn zentrale Botschaften vermittelt: Die Forderung nach Solidarität mit den Armen und nach einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung sowie von Menschen, Nationen und Religionen miteinander – im Geist von Bergoglios “Namensgeber” Franziskus von Assisi, dessen Vorbild mittels Sequenzen, die wie Passagen aus einem Stummfilm-Porträt des Heiligen inszeniert sind, heranzitiert wird. Wenders verwebt Archivaufnahmen von Reisen und Reden des Papstes mit Passagen aus vier langen Gesprächen, die er im Verlauf von zwei Jahren mit ihm führte, und macht daraus eine intensive Begegnung, die auf kritische Distanz bewusst verzichtet, um mittels Film jene Nähe herzustellen, die Franziskus selbst als Kern seiner pastoralen Arbeit sieht. (filmdienst)

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Magie der Märchen: Frau Holle und ihre versunkene Welt

Wir alle kennen sie: vom Vorlesen, aus Bilderbüchern und Verfilmungen – die Märchen unserer Kindheit. Ursprünglich gar nicht für Kinder gedacht, sind sie seit Urzeiten in unserer Erinnerung verankert. Die berühmten Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind mehr als 200 Jahre alt und ihre Vorläufer reichen noch ein Vielfaches weiter zurück. Sie sind und waren Sinnbilder für moralische Werte. Frau Holle lässt es schneien, wenn sie die Betten aufschüttelt – das hat wohl jeder schon einmal gehört. Dabei stecken in dem Märchen noch viele Geheimnisse, die man auf den ersten Blick nicht erkennen kann. Es beginnt mit dem Brunnen – einem mit vielfachen Bedeutungen aufgeladenen Ort. Am Brunnen sitzen in der germanischen Mythologie die Nornen, die den Schicksalsfaden spinnen. Aber auch in der Wirklichkeit war er zentral, so trafen sich am Brunnen vor allem die jungen Frauen. Der Ort war eine Börse für Gerüchte und überhaupt ein Fokus des sozialen Lebens. Dieses Märchen ist vor allem Anderen eine Geschichte über zwei junge Frauen, die Goldmarie und die Pechmarie. Es ist das einzige bekannte Märchen, in dem nur Frauen auftreten. Wie sahen die Lebenswelten der Frauen aus, ihre Lebensentwürfe und Optionen?

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Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee

Im zweiten „Pfefferkörner“-Kinofilm suchen die Hamburger Jungdetektive nach einer entführten Biologin und ermitteln gegen einen Recycling-Unternehmer, der Plastikmüll ins Meer kippt. Die spannende Kombination aus Kinderkrimi und Abenteuerfilm kombiniert auf gefällige Weise Verfolgungsjagden, Recherchen, Rettungsaktionen und eine Prise Humor, zeigt aber auch, wie wichtig echter Teamgeist ist. Im Windschatten jugendorganisierter Umweltbewegungen kritisiert der Film zugleich die Vermüllung der Ozeane, zeigt mit einer cleveren Erfindung aber auch mögliche Lösungswege auf.

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Frühling in Paris

Eine 16-jährige Pariserin fühlt sich im Kreis ihrer Altersgenossen zunehmend gelangweilt. Als sie auf dem Weg zur Schule einem Schauspieler begegnet, entwickelt sie eine Faszination für den 35-jährigen Mann, die dieser bald erwidert. Es kommt zu Treffen, bei denen sie vertrauter miteinander werden, bis das Mädchen zu fürchten beginnt, das ganz normale Leben seiner Altersklasse zu verpassen. Eine lyrische Ode an die Liebe, die vom schmerzhaft schönen Übergang zwischen den Freuden der Kindheit und dem Aufbruch ins Erwachsenenleben erzählt. Die gerade einmal zwanzigjährige Suzanne Lindon überrascht mit einem dreifachen Debüt als Regisseurin, Autorin und Hauptdarstellerin einer filmischen Version des biblischen Hohelieds der Liebe. Im Hebräischen auch „Das schönste aller Lieder“ genannt, geht diese alttestamentarische Liebeslyrik auf die Zeit Salomos zurück und versammelt zärtliche und erotische Verse, die das Suchen und Finden ebenso wie das Sehnen und Lobpreisen zweier Liebender entfalten. Statt einer fortschreitenden Handlung stehen vielmehr das wechselhafte Zusammenspiel von Begehren und Erfüllung sowie Vereinigung und Trennung im Vordergrund.

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The Beauty

Die Fische treiben elegant im Wasser, die Muräne rekelt sich majestätisch in den zerklüfteten Unterwasserfelsen, die Seeanemonen werden von der Strömung hin- und hergetrieben. Der Betrachter wird von einem faszinierenden Unterwasser-Bilderkosmos regelrecht „eingelullt“. Doch ein genauer Blick auf die zu bewahrende „Schönheit“ zeigt, dass ein Fischschwarm nicht zwangsläufig aus Fischen bestehen muss. Eindrucksvolles Kurzfilmkino, das im besten Sinne manipuliert und die Augen öffnet. (Nach FBW)

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Madita und Pim (Madicken på Junibacken)

Madita ist ein kleines Mädchen von acht Jahren und lebt in einem kleinem Dorf in Schweden. Zu ihren Freunden zählen die Schwester Lisabet, das Kindermädchen Alva und Abbe, der Sohn der Nachbarn. Sie ist immer zu lustigen Streichen aufgelegt, springt mit dem Regenschirm vom Dach oder nimmt es mit einer wilden Stierherde auf.

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Wer wenn nicht wir

Deutschland in den frühen Sechzigern: Bernward Vesper, Sohn des NS-Schriftstellers Will Vespers, lernt während des Studiums in Tübingen die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin kennen: der Beginn einer schmerzhaften und leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Sie gründen einen gemeinsamen Verlag, gehen nach Berlin. Gudrun verlässt für den radikalen Andreas Baader Mann und Kind, driftet in die Terrorismusszene ab, während Vesper sich auf Drogentrips verliert. Nach Gerd Koenens Buch "Vesper, Ensslin, Baader - Urszenen des deutschen Terrorismus" und eigenen Recherchen wirft Andres Veiel, der bereits für seine preisgekrönte RAF-Doku "Black Box BRD" ähnliches Terrain erforschte, einen bewegenden Blick auf die Zeit vor dem Deutschen Herbst und eine mit der Vorgeschichte des deutschen Terrorismus verbundenen bedingungslose Liebe, erzählt von einer Generation, deren Träume von einer besseren Welt an der Wirklichkeit zerplatzten und stößt heute noch existenzielle Fragen an. (nach Blickpunkt Film)

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50/50 - Freunde fürs (Über)Leben

Adam ist gerade einmal 27 Jahre alt, und eigentlich sollte es doch die beste Zeit seines Lebens sein. Stattdessen erhält er von seinem Arzt eine vernichtende Diagnose: Krebs - und das, obwohl er sich körperlich in bester Verfassung befindet. Sofort teilt er die traurige Nachricht seiner neuen Freundin Rachael, seinem besten Freund Kyle und seiner Mutter mit, die gerade selbst alle Hände voll zu tun hat mit der Alzheimer-Krankheit ihres Mannes. Jeder von ihnen hat seine eigene Art, mit der harten Wirklichkeit und der bevorstehenden Chemotherapie klarzukommen. Doch sie lassen sich nicht unterkriegen.
Eigentlich galt das Thema Krebs bislang als zu ernst, um damit eine Komödie zu wagen. Doch "50/50" beweist, dass Humor nicht gleich Verharmlosung bedeuten muss. Die Geschichte basiert auf den Erfahrungen des Drehbuchautors Will Reiser, der im Kampf gegen den Krebs triumphiert hat und nun mit erfrischendem, Mut machendem Blick darüber reflektiert. Am Ende ist es jedoch nicht nur eine Krankengeschichte, sondern vor allem die einer unzerstörbaren Freundschaft in schweren Zeiten. (nach Blickpunkt:Film)

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Das Ende ist mein Anfang

Journalist und Buchautor Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York zu sich, um ihm von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, von seiner Tätigkeit als Asienkorrespondent und der Reise zu sich selbst aufgrund einer Krebserkrankung, die ihn in die Einsamkeit des Himalaya und einen Kosmos spiritueller Erfahrungen führte. In langen und sehr emotionalen Vater-Sohn-Gesprächen festigt sich die Bindung, werden alte Spannungen aufgelöst, Tabu-Themen wie die Auseinandersetzung mit dem Tod angegangen. Einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani mit Bruno Ganz, der sich auf das "letzte große Abenteuer" Tod vorbereitet.

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