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Der vierte Schmerz - erlitten unter Mel Gibson. Die Frau aus Nazareth in der Tiefenschärfe der Heilsgeschichte

Der Artikel thematisiert die Rolle Mariens beim Kreuzweg Jesu Christi anhand des Films "Die Passion Christi" von Mel Gibson

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Höhn, Hans-Joachim: Vernunft - Glaube - Politik. Reflexionsstufen einer Christlichen Sozialethik

Schockenhoff, Eberhard: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit. Freiburg u.a.: Verlag Herder. 2000. 526 S. 35.00 (ISBN 3-451-27369-1)
Stellt das moralische Verbot der Lüge eine Überforderung des Menschen dar (18)? Ausgehend von dieser Frage, die nur eine "pessimistische Anthropologie" (31) bejahen kann und welche Eberhard Schockenhoff im ersten Kapitel ("Beitrag der Humanwissenschaften", 13-40) mit Hinweis auf den Menschen als Freiheitswesen, der Kontextgebundenheit menschlicher Rede und der eigenständigen Geltungslogik moralischer Normen verneint, entwirft der Freiburger Moraltheologe ein Handbuch zu einem grundlegenden Bereich angewandter Ethik. Wer sich vom etwas reißerisch formulierten Titel nicht abschrecken lässt und zu lesen beginnt, vermag sich nur noch schwer vom Text zu lösen. In den ersten drei Kapiteln erarbeitet der Verfasser die historischen und systematischen Grundlagen einer Wahrheitsethik (13-206), die Kapitel vier bis sieben behandeln mit den Bereichen Wissenschaft, Medien, Recht und Medizin konkrete Problemfelder (207-264), das kurze achte Kapitel besteht aus einem Epilog, in welchem die Überlegungen im christlichen Sinnhorizont gedeutet und vertieft werden (504-514).
Das zweite Kapitel (41-130) bietet einen historischen Überblick über die ethische Behandlung der Wahrheitsfrage ausgehend von Augustinus mit seinem kompromisslosen Lügenverbot, über Thomas v.A., der die Thematik im Zusammenhang mit der Tugend der Wahrhaftigkeit behandelt und die situative Adäquatheit einer Aussage hervorhob, die Neuzeit mit der Falsiloquientheorie (eine Falschaussage ist erst dann verwerflich, wenn keine Rechtsverletzung hinzukommt) und Kants rigoristischem Lügenverbot bis hin zu gegenwärtigen Beiträgen, in welchen insbesondere teleologische Ansätze und die Deutung einer Pflichtenkollision mit der unumgehbaren Konsequenz des Schuldigwerdens aufgenommen werden. Der Verfasser schließt sich der rigoristischen Tradition des Lügenverbots bei Augustinus, Thomas und Kant an, kritisiert eine rein auf die Folgen rekurrierende teleologische Begründung, ist aber in seinem eigenem Konzept der "situationsadäquaten Wahrheit" immer wieder bereit, Folgenüberlegungen in sein ethisches Urteil einzubeziehen (153: Hebammen von Ex 1, 15-21!, 196f, 202).
Ausgehend vom biblischen Wahrheitsverständnis erläutert er im dritten Kapitel (131-206) moraltheologische Aspekte: Neben dem Aussagewert der Wahrheit (logische Wahrheit) sollte auch deren personale Ausdrucksqualität (Tugend der Wahrhaftigkeit) und deren kommunikativer Grundsinn (Anerkennung des Anderen) mitbedacht werden (194), das moralische Urteil über eine Aussage nur aus dem Kontext heraus gefällt werden. Oberste Richtschnur und Norm bleibe die Liebe (204).
Erkenntnisleitend für den zweiten Buchteil ist die Bedeutung, die der Autor der immanenten Handlungsrationalität der jeweiligen Sachbereiche zuerkennt (206). Was folgt, sind vier eigenständige "kleine Tugendethiken" zu den Bereichen Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit, Recht und Medizin.
Im vierten Kapitel zur Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft (207-264) kritisiert der Verfasser eine naive Fortschrittsgläubigkeit, erläutert die Tugenden eines Wissenschaftlers wie Sachlichkeit, Konsistenz, Bescheidenheit und geißelt so manches Fehlverhalten wie das Plagiat oder das Nichtnennen von Mitarbeitern.
Unter dem Titel "Wahrheit in der demokratischen Öffentlichkeit und in der medialen Kommunikation" entwirft der Verfasser die Grundrisse einer Medienethik, insofern die Geschichte der Pressefreiheit, Interpretationsmodelle medial erzeugter Wirklichkeit genauso wie eine Tugendethik der Medienschaffenden und -nutzer geboten wird (5. Kap., 265-352). Besonders spannend sind die drei Exkurse zur Ausschwitzlüge, den Wahrheitskommissionen und der Politikerlüge zu lesen.
Im sechsten Kapitel zur Wahrheitsfindung im Recht (353-442) wird sehr akribisch in die Welt der juristischen Hermeneutik und der richterlichen Urteilsfindung im Zivil- und Strafprozess eingeführt und insbesondere der Eid als Instrument der Wahrheitsfindung kritisch beleuchtet. Ein ausführlicher Exkurs zum innerkirchlichen Gebrauch des Eides lässt schließlich auch die Bereitschaft des Theologen zur (notwendigen) Kritik an der eigenen Kirche und ihrem Treueeid durchblicken, wenn diese auch sehr behutsam formuliert wird.
Schließlich folgt eine Abhandlung zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Medizin (7. Kap., 443-503). Historisch-ideengeschichtlichen Überlegungen folgen tugendethische Reflexionen zum Handeln und Entscheiden der Ärztinnen und Ärzte. Abgeschlossen wird das Kapitel mit Gedanken zur Arzt-Patienten-Beziehung. Besonders hervorzuheben ist hier die sensible und gleichwohl kritische Erläuterung der Wahrheit im ärztlichen Gespräch, wobei oberste Richtschnur das Wohlergehen des Patienten bleiben müsse (476). Auffällig ist, dass in erster Linie die Arztperspektive in den Blick genommen wird, eine "Tugendethik für die Patienten" fehlt.
Der erwähnte Epilog schließt das Handbuch mit einer theologischen Interpretation ab, die in ein Plädoyer für Toleranz und Offenheit gegenüber Andersdenkenden mündet (Kap. 8, 504-514).
Personen- und Sachregister ermöglichen das leichte Auffinden von Einzelthemen gemäß den verschiedensten Interessen, mit welchen Leserinnen und Leser zu diesem Handbuch greifen werden. Das ideengeschichtlich und tugendethisch geprägte Grundlagenwerk mit seinen Exkursen zu aktuellen Herausforderungen vermag Welten zu eröffnen und ist als interdisziplinäres Nachschlagewerk sehr zu empfehlen.


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Rosenkranz. Ein christologisches Gebet in der Gegenwart Mariens

Der Autor gibt eine praktische Anleitung zum Rosenkranzgebet und skizziert die Geschichte dieser Gebetsform

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Religionsunterricht findet Stadt. Herausforderungen und Chancen des Religionsunterrichts in der Großstadt

Reflexion über die Chancen und Grenzen des Religionsunterrichts in der multikulturell geprägten Großstadt Frankfurt auf dem Hintergrund der Ziele des Religionsunterrichts sowie Anregungen zur Umsetzung

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Einschätzungen des Bundesvorsitzenden der Katholischen Elternschaft Deutschlands

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Freude am Lernen oder Spaß in der Schule? Anmerkungen zu einer pädagogischen Verirrung

Der Autor wendet sich gegen die Vorstellung, bei der Erziehung von Kindern solle eine Spaßpädagogik leitend sein und plädiert stattdessen für eine Erziehung nach elterlichen Maßstäben

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Mut zur Religion. Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott.

Röser, Johannes: Mut zur Religion. Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott. – Freiburg u.a.: Verlag Herder. 2005. 160 S., € 8.90 (ISBN 3-451-05602-X)

In zahlreichen Publikationen der vergangenen Monate und Jahre wurde von namhaften Autorinnen und Autoren das Anliegen einer zeitgemäßen wertorientierten Erziehung und der Stellenwert und die Möglichkeiten des christlichen Glaubens behandelt und dargelegt. In vielen dieser für Detailfragen auch immer hilfreichen Bücher spielten vor allem die Erfahrungen der kirchlichen Tradition und des Glaubens der Menschen früherer Generationen eine Rolle. Eine nach vorne schauende, den aktuellen Herausforderungen verpflichtete Auseinandersetzung, die z. B. die durch Genforschung und Bioethik aufgeworfenen Fragen in lesbarer Form berücksichtigt, bietet der Buchmarkt selten an.

Diese Herausforderung mag Pate gestanden haben bei dem kleinen, gehaltvollen Band des Chefredakteurs der Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“, Johannes Röser, der bereits durch einige sehr grundlegende Werke aufgefallen ist, denen oft die Frische und der Zwang zur wöchentlichen Auseinandersetzung mit neuen Fragen und Aspekten des gesellschaftlichen Zwiegespräches anzumerken war. Auch beim vorliegenden Band hat der Leser in jedem der elf Kapitel den Eindruck, dass bei Verzicht auf – lesehemmende – Zitatnachweise eine Unmenge an Materialien gedanklich verarbeitet wurde. Röser rekapituliert die Werte-Debatte im Zusammenhang mit der Frage nach den Bindungsnotwendigkeiten der Menschen, betont das Menschenrecht auf Religion und fordert folgerichtig die dazu notwendigen Bildungsvoraussetzungen. In diesen Eingangskapiteln reflektiert er die Zusammenhänge von Werten, Bindung, Bildung, Religion mit den Erkenntnissen der Hirnforschung: Nur wer Glaubensvollzüge kennen lernt und zur Wiederholung u. a. von Bindungserfahrungen angeregt wird, dessen Hirn hat eine Chance, nicht nur emotionale Nähe zu verarbeiten, sondern auch physiologische Denkstrukturen zu entwickeln.

Wenn der Autor im Weiteren nach der Modernität des Religiösen, der Intelligenz und der Vernunft des Glaubens fragt, arbeitet er immer wieder als neuralgischen Punkt das Zusammenwirken zwischen Alt und Jung, die Verlässlichkeit der Erfahrungen von Kindern heraus, die sie bei Eltern, Großeltern und der näheren Umgebung erleben können – oder auch nicht. Dies mündet in thesenartig formulierte „Zehn Erfahrungen auf dem Erziehungsweg“ ein, die jedem/r in ihrer Wirkung auf die kleinen und großen Mitmenschen als regelmäßiges Memento dienen können. Durch diese Akzentuierung sind Rösers Thesen mehr als Tipps für den Erziehungsalltag, sondern darüber hinaus Orientierungslinien für das eigene Verhalten in den alltäglichen, am Gemeinwohl interessierten (Glaubens-) Gemeinschaften.

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Wie man richtig in der Schule lernt

Der Autor beschreibt den Begriff des schulischen Lernens etwa aus bildungstheoreticher, didaktischer, pragmatischer, hermeneutischer Perspektive usw. Ausgehend von einem Teufelskreis des falschen Lernens kommt er zu einem Kreislauf des richtigen Lernens.

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Erosion der Gnadenanstalt? Zum Wandel der Sozialgestalt von Kirche

Ebertz, Michael N.: Erosion der Gnadenanstalt? Zum Wandel der Sozialgestalt von Kirche. - Frankfurt: Verlag J. Knecht. 1998. 384 S., DM 78,00 (ISBN 3-7820-0808-1)

Seit einiger Zeit schon ist klar, dass entgegen aller vordergründigen Behauptung der Sinn für Religion und Religiosität in unserer Gesellschaft keineswegs im Schwinden ist, sehr wohl aber die kirchlich verfasste Religion und Religiosität an prägendem Einfluss eingebüßt hat, unschwer ablesbar in den Biographien der Einzelnen, ebenso ablesbar im kollektiven gesellschaftlichen Bewusstsein, in dem die beiden christlichen Kirchen im Wertepluralismus des nun wiedervereinigten und jetzt neu zusammenwachsenden Deutschlands nur noch eine (wenn auch noch sehr wichtige) Sinnagentur unter anderen ist. Die Plausibilität der katholischen Kirche als "Gnadenanstalt" (Max Weber), als einziger vermittelnder Weg zum christlichen Heil, ist auch unter katholischen Christinnen und Christen weithin verloren gegangen. Nicht nur das theologische Selbstverständnis der Kirche hat sich, etwa durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), gründlich geändert. Vielmehr befindet sich in dessen Gefolge auch die Sozialgestalt der Kirche in einem anhaltenden, dynamischen Wandlungsprozess, der in lebendiger Treue zum Ursprung und zur eigenen Entwicklungsgeschichte (Ekklesiogenese) noch so manch Spannendes hervorbringen kann. Diese Umbruchsituation, in der sich die Kirche in der bundesrepublikanischen Gesellschaft an der Schwelle zum 3. Jahrtausend befindet, ist das Thema der von Michael N. Ebertz vorgelegten und in Konstanz eingereichten soziologischen Habilitationsschrift. Der an der Katholischen Fachhochschule in Freiburg, und inzwischen auch an der Universität Konstanz, lehrende Religionssoziologe liefert in verständlicher Sprache eine durch zahlreiche Befunde (demoskopische und statistische Daten) gestützte Analyse der soziologisch wahrnehmbaren Veränderungen und Entwicklungen der verkirchlichten Religion und Religiosität seit den 50er Jahren bis heute. Aus soziologischer Vogelperspektive versucht er im Gleitflug über die religiöse Landschaft in Deutschland den Umbruch der Sozialgestalt von Kirche wahrzunehmen, zu beschreiben und zu erklären. Sichtbar werden dabei sowohl die historisch unterschiedlich wirksamen, jeweils bewusst gewollten Zielentscheidungen für eine bestimmte Sozialgestalt von Kirche als auch ihre tatsächliche Ausprägung und Veränderung bis hin zur Relativierung der Ursprungsintention ("Von der Konfessionalisierung zur Entkonfessionalisierung", Kap. 1; "Von der Verkirchlichung zur Entkirchlichung", Kap. 2). Angesichts der Pluralisierungsprozesse in der Gesellschaft (strukturell, kulturell, individuell) und einer Entdifferenzierung des Religiösen sieht Michael N. Ebertz "Kirche und Kirchlichkeit unter externem" (Kap. 3) wie auch unter "internem Relativierungsdruck" (Kap. 4). Ebertz bezweifelt, ob eine von katholisch-fundamentalistischen Gruppen aus Angst um ihre christliche Identität gesteuerte Kehrtwende "Vom Pluralismus zum Fundamentalismus?" (Kap. 7) die gewünschte christlich-katholische Identitäts(ver)sicherung erbringen kann, und erläutert seine Vermutung, warum die kirchliche Sozialgestalt in Richtung "Von der Pfarrei zur ‘Gemeinde’: Kirche als milieugebundene Assoziation" (Kap. 8) gehen wird, die mit der Herausbildung neuer kommunikativer Milieus und einer "Kommunikationspastoral der Zwischenräume" ihre Zukunftsfähigkeit erweisen wird. - Erosion der Gnadenanstalt? Die Chance einer Kirche, die sich selbst als "ecclesia semper reformanda" versteht, ist die, diesen Wandel nicht als Verfall zu (miss)deuten und passiv zu erleiden, sondern in stets neuer Ausrichtung am Evangelisierungsauftrag ihres Stifters die notwendige Umgestaltung nicht als Anpassung, wohl aber als Angleichung an die Erfordernisse der jeweiligen Zeit und Kontext(e) kreativ zu gestalten. "Kirche am Ende? Von der Überzeugungs- zur Dienstleistungsorganisation" (Kap. 9) heißt Ebertz’ Ausblick. Man muss Michael N. Ebertz nicht in all seinen Schlussfolgerungen zustimmen, aber seine gründliche Analyse des Wandels der Sozialgestalt von Kirche ist gerade für Hauptberufliche und Ehrenamtliche in der Kirche eine wichtige Wahrnehmungshilfe, die zum Mit- und zum Nach-Denken einlädt und zu eigenen Schlussfolgerungen und Ausblicken anregt.



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Stundenbild - Der brennende Dornbusch

Stundenbild einer Unterrichtsstunde für die 3. Jahrgangsstufe einer bayerischen Grundschule zum Themenbereich 3.2. Jüdischem Glauben begegnen.

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Stundenbild - Heilung eines Taubstummen

Stundenbild einer Unterrichtstunde für die 2. Jahrgangsstufe einer bayerischen Grundschule zum Themenbereich 2.4 Jesus auf seinem Lebensweg begleiten.

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Stundenbild - Die Rettung des Mose

Stundenbild einer Unterrichtsstunde für die 3. Jahrgangsstufe einer bayerischen Grundschule zum Themenbereich 3.2.1 Das Volk Israel erzählt von seiner Befreiung - Gott ist mit Mose.

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