„Das Evangelium ist die gute Nachricht unseres Lebens“ so Bischof Dr. Franz- Peter Tebartz-van Elst an die Eltern der Schulanfänger des Jahres 2010. In seinem Brief lädt er die Eltern ein, gemeinsam mit den Kindern „die Chancen zu entdecken, die das Fach Religion“ bietet. In diesem Jahr ist dem Brief eine Gebetskarte beigefügt: Sie greift Gebetsanliegen der Eltern für ihre Kinder ebenso auf wie die Wünsche der Kinder für das gemeinsame Lernen und gelingende Freundschaften.
Für Kinder sei die religiöse Perspektive auf die Welt ganz natürlich. Sie fragten sich, warum man Gott nicht sehen könne, wer die Welt gemacht habe oder warum Christen in die Kirchen gingen. Daran werde auch deutlich, dass „Religion einen eigenen, unverzichtbaren Zugang zur Welt erschließt, der durch keinen anderen Zugang zur Wirklichkeit ersetzt werden kann“, so der Bischof von Limburg. Religiöse Fragen berührten unmittelbar die Seele und sensibilisierten für „Gott und die Menschen, für Freude und Hoffnung und gegenüber Ungerechtigkeit, Not und Leid.“
Im Religionsunterricht sei sowohl Raum für „gemeinsames Nachdenken und Diskutieren über religiöse Fragen“ als auch für das „ganzheitliche und kreative Arbeiten“, so Bischof Tebartz-van Elst, beides spräche die Kinder an. Dies belegten auch Studien, wonach Schüler darin übereinstimmten, dass Religionsunterricht „wichtig fürs Leben“ sei.
Auf der Website des Bistums Limburg können Sie den Brief des Bischofs lesen und herunterladen. Die Gebetskarte kann ebenfalls dort heruntergeladen werden.
(UN)