Erstes ARD radiofeature „Cybercrime.
„das ARD radiofeature“ enthüllt Geschäftsmodelle des organisierten Internetverbrechens
ARD startet mit „Cybercrime. Tatort Internet“ neunteilige Dokumentations-Reihe im Radio und Internet - 26.01.2010

Die Attacken auf private Rechner, Firmen-Netzwerke und Websites werden immer professioneller, bereits ein Viertel der deutschen Computer ist infiziert. In „Cybercrime. Tatort Internet“ geben zwei Täter sowie ein verdeckt arbeitender FBI-Ermittler, dem Autor Kai Laufen Auskunft über Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen der internationalen Schattenwirtschaft. Der packende Trip in die Welt der Onlinekriminalität ist der Auftakt für „das ARD radiofeature“. Damit setzen BR, HR, NDR, Radio Bremen, SR, SWR und der federführende WDR neue Akzente für das klassische Genre Radiofeature.

„Cybercrime. Tatort Internet“ im ARD-Radio und -Internet
Hinter den Pseudonymen „Matrix“ und „Dimitri“ stecken zwei Aussteiger aus der kriminellen Onlineszene. Zum Auftakt der Reihe „ das ARD radiofeature“ berichten sie darüber, wie sie in die Illegalität rutschten und von den Behörden enttarnt wurden. „Matrix“ war zunächst nur auf der Suche nach den neuesten Online-Spielen und verstrickte sich bald in einem internationalen Netzwerk, das Umschlagplatz für illegale digitale Dienstleistungen war. Dessen zentrale Figur hieß „Master Splynter“ – ein Tarnname von Keith Mularski, verdeckt arbeitender Ermittler des FBI. Er berichtet, wie das Online-Forum „Darkmarket“ zum Tummelplatz des Cybercrimes wurde.

In den Fängen der Mafia wähnt sich „Dimitri“. Bevor der zunächst unbescholtene Deutsch-Russe von der Bonner Staatsanwaltschaft als Internetbetrüger entlarvt wird, führt er eine Firma für Internetdienstleistungen. Als schließlich einer seiner Kunden namens „Genn“ beginnt, ihm dubiose Aufträge zu geben, verwickelt er sich in illegale Finanztransaktionen. Sein unsichtbarer Auftraggeber wird nie gefasst.

Was sich anhört wie aus einem finsteren Thriller, ist für die spezialisierten Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Landeskriminalämter (LKA) heute Alltagsarbeit. Um „Dimitri“ und Co. auf die Spur zu kommen, müssen sie sich mitunter deren Methoden bedienen. Auch die Zusammenarbeit mit der Software-Industrie und sonstigen Experten kommen die Behörden kaum herum, denn Staat und Wirtschaft verfolgen dasselbe Ziel: ein sicheres Internet.

„Cybercrime. Tatort Internet“ (Redaktion: Walter Filz, Produktion: SWR 2010) ist vom 27. bis 31. Januar bei SWR 2, SR 2, Bayern 2, Nordwestradio, NDR Info, WDR 5 und hr2-kultur zu hören. Unter www.radiofeature.ARD.de steht es ab 31. Januar als Download und Stream zur Verfügung. Der Autor Kai Laufen (*1968, Bochum) arbeitete im SWR-Studio Karlsruhe bevor er zur Wortwelle SWR Cont.Ra wechselte. Von 2003 an war er drei Jahre für den Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) u.a. in Quito/Ecuador tätig. Heute gehört Kai Laufen zur Redaktion „Reporter und Recherche“ bei der Chefredaktion Hörfunk im SWR Baden-Baden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.radiofeature.ARD.de.

Cybercrime. Tatort Internet“, Sendetermine:
SWR 2 : 27. Januar, 22.05 Uhr
SR 2 : 30. Januar, 9.05 Uhr
Bayern 2 : 30. Januar, 13.05 Uhr | 31. Januar, 21.05 Uhr
Nordwestradio: 31. Januar, 9.05 Uhr | 3. Februar, 19.05 Uhr
NDR Info : 31. Januar, 11.05 Uhr
WDR 5 : 31. Januar, 11.05 Uhr | 1. Februar, 20.05 Uhr
hr2-kultur : 31. Januar, 18.05 Uhr
 

(UN)

(Quelle: www.wdr.de)

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