LIMBURG / DARMSTADT / NASSAU. Die religiöse Landschaft in Deutschland wird vielfältiger. Auch in den Schulen werden religiöse Unterschiede mehr in den Blick genommen. Dies stellt auch den Religionsunterricht vor neue Herausforderungen. "Es sollte ein Ziel des Religionsunterrichts sein, dass die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit religiösen Differenzen einüben und gleichzeitig die Chance erhalten, eine eigene religiöse Identität
und eine Beheimatung im Glauben auszubilden", erklärt Martin W. Ramb, Leiter der Abteilung Religionspädagogik im Bischöflichen Ordinariat des Bistums Limburg. Nach Überzeugung des Theologen könnte ein profilierter Religionsunterricht der Konfessionen dazu einen wichtigen Beitrag leisten.
Um über Konzepte eines solchen profilierten Unterrichts zu diskutieren, laden die Katholische Kirche in der Diözese Limburg und die Evangelische Kirche von Hessen Nassau zum ersten Mal alle Lehrkräfte im Unterrichtsfach katholische Religion, Religionspädagoginnen und - pädagogen, Theologinnen und theologen zu einer gemeinsamen Tagung am Freitag, 22. Januar in die Heime Scheuren nach Nassau (Am Burgberg 16) ein.
Die Veranstaltung steht unter dem Leitwort "Besser gemeinsam? Zur Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts" und beginnt um 14.30 Uhr mit einem Stehkaffee. Um 15.00 Uhr schließen sich die Vorträge von Oberkirchenrat Dr. Jens Feld, Leiter des Referates Schule und Religionsunterricht der EKHN und Dezernent Professor Dr. Eckhard Nordhofen, Leiter des Dezernates Bildung und Kultur im Bischöflichen Ordinariat an. Danach wird es Zeit für Rückfragen und Gesprächskreise geben. Mit einem gemeinsamen Abendessen endet die Tagung.
Weitere Informationen und Anmeldungen sind beim Religionspädagogischen Amt der EKHN (Am Burgberg 16, 56377 Nassau), per Telefon (02604/5404) sowie Fax (02604/6462) oder per E-Mail: rpa-nassau@ekhn.de möglich.
Weitere Informationen: www.bistumlimburg.de
(UN)